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Herzlich Willkommen auf der Website des Online-Handbuchs "Aktiv gegen Diskriminierung"!

Welche Möglichkeiten bietet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Verbänden, um Einzelne dabei zu unterstützen, vor Gericht gegen Diskriminierung vorzugehen? Wann kann Verbandsklage nach dem Behindertengleichstellungsgesetz oder im Verbraucherschutz erhoben werden? Unter welchen Voraussetzungen ist die Einreichung einer Menschenrechtsbeschwerde auf internationaler Ebene sinnvoll? Und wie sehen der Gerichtsaufbau in Deutschland und das Beschwerdesystem auf internationaler Ebene überhaupt aus? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet das Online-Handbuch "Aktiv gegen Diskriminierung".

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Angebote des Online-Handbuchs

Zielgruppen

Hintergrund

Kontakt

Das Deutsche Institut für Menschenrechte

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Angebote des Online-Handbuchs

Das Online-Handbuch stellt umfangreiche Informationen zum Diskriminierungsschutz und zu den Verbandsrechten zur Verfügung. Hier werden die nationalen und internationalen Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten für Verbände in Gerichts- und Beschwerdeverfahren zum Diskriminierungsschutz mit konkreten Handlungsanleitungen,  praxisorientiertem Wissen und Checklisten vorgestellt. Im Menüpunkt "Nationale Rechtsdurchsetzung" geht es neben den verschiedenen Verbandsrechten um das Gerichtswesen in Deutschland und Fragen wie Rechtsmittel, vorläufiger Rechtsschutz, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten von Verfahren. Die internationalen Menschenrechtsschutzsysteme, wie die Vereinten Nationen mit ihren UN-Fachausschüssen oder der Europarat mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, werden unter "Internationale Rechtsdurchsetzung" mit den jeweiligen Beteiligungsmöglichkeiten und möglichen Strategien für Verbände vorgestellt. Eine Einführung in den menschenrechtsbasierten Diskriminierungsschutz ergänzt den Überblick.

Die Website bietet zudem eine Übersicht der Verbandsrechte in acht Sprachen, die zentralen rechtlichen Grundlagen und eine umfangreiche Linksammlung zum Thema.

Mitglieder von Verbänden oder Mitarbeitende von Beratungsstellen können sich darüber hinaus für den geschlossenen Mitgliederbereich dieser Website registrieren. Hier können Sie sich in einem Diskussionsforum über aktuelle Entwicklungen zum Antidiskriminierungsrecht und zur Antidiskriminierungspolitik austauschen und vernetzen. Sie können ein eigenes Mitgliedsprofil erstellen, andere Mitglieder suchen und mit ihnen in Kontakt treten. Daneben sind im Mitgliederbereich auch ausgewählte Schulungsunterlagen vergangener Seminare eingestellt.

Kommentiertes Inhaltsverzeichnis

Das Online-Handbuch verfolgt einen horizontalen Ansatz. Das bedeutet, dass gleichermaßen der Schutz vor rassistischen Diskriminierungen wie vor Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Identität oder Orientierung, des Alters, der Religion und Weltanschauung oder einer Behinderung in den Blick genommen werden.

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Zielgruppen

Das Online-Handbuch richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und Beratungsstellen, an Rechtspraktiker und sonstige am Thema Interessierte, ohne und mit Vorkenntnissen zum Diskriminierungsschutz und den rechtlichen Möglichkeiten für Verbände.

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Hintergrund

Das Online-Handbuch wurde im Rahmen des Projektes "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände" erstellt. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt wurde am Deutschen Institut für Menschenrechte mit den Projektkoordinatorinnen Nina Althoff und Sera Choi von Januar 2009 bis Dezember 2011 durchgeführt. Ziel des Projektes war es, die Durchsetzung und Geltendmachung von Antidiskriminierungsrechten durch Verbände zu stärken und damit insgesamt eine Kultur der Nichtdiskriminierung in Deutschland zu fördern.

Denn obwohl mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im August 2006 eine gesetzliche Grundlage geschaffen wurde, um den Rechtsschutz für von Diskriminierung betroffene Personen zu verbessern, bestehen nach wie vor erhebliche Defizite bei der Wahrnehmung und Durchsetzung von Antidiskriminierungsrechten. Gerade für Betroffene von Diskriminierung ist es schwierig, ihr Menschenrecht auf Schutz vor Diskriminierung in Anspruch zu nehmen und gerichtliche sowie außergerichtliche Beschwerdemöglichkeiten zu nutzen.

Nur ein effektiver Diskriminierungsschutz stellt aber sicher, dass Menschenrechte keine Privilegien einer bevorzugten Gruppe sind. Ein effektiver Diskriminierungsschutz gewährleistet gleiche Möglichkeiten zur tatsächlichen Ausübung von Menschenrechten und ist damit unabdingbar, um die gesellschaftliche Ausgrenzung marginalisierter Gruppen zu überwinden sowie vollständige und wirksame Partizipation und Inklusion zu verwirklichen. Die Kenntnis der und das Bewusstsein für Antidiskriminierungsrechte sowie deren Durchsetzung stellen dabei Grundvoraussetzungen für einen wirksamen Diskriminierungsschutz dar.

Verbänden kommt bei der Durchsetzung und Geltendmachung von Antidiskriminierungsrechten eine wichtige Rolle zu. Sie können einerseits Betroffene über ihre Rechte informieren, sie beraten und in Gerichtsverfahren unterstützen. Andererseits können Verbände unter bestimmten Umständen selbst klagen und mit strategischen Prozessen und Präzedenzfällen weitreichende Veränderungen erzielen. Unter anderem aufgrund fehlenden Bewusstseins und Wissens nutzen allerdings nur wenige Verbände in Deutschland bisher ihre Möglichkeiten, sich in Gerichts- und Beschwerdeverfahren für den Diskriminierungsschutz einzusetzen. Obwohl sich viele Verbände bereits seit langem für die Überwindung von Benachteiligungen marginalisierter Gruppen einsetzen und sich seit dem Inkrafttreten des AGG eine Professionalisierung, Bündelung und Spezialisierung der Antidiskriminierungsarbeit beobachten lässt, verfolgen bisher zu wenige Verbände einen expliziten Antidiskriminierungsansatz. Das Projekt setzte an diesem Punkt an und unterstützte Verbände durch Beratungs-, Informations- und Fortbildungsangebote bei der Stärkung ihrer Handlungskompetenzen in Gerichts- und Beschwerdeverfahren sowie bei der Entwicklung eines Selbstverständnisses als Antidiskriminierungsverband.

Zum Projektrückblick, unter anderem mit einer ausführlichen Abschlussdokumentation

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Kontakt

Bei technischen Fragen oder Problemen bietet der Menüpunkt "Hilfe/Barrierefreiheit" erste Antworten. Bei weitergehenden Fragen können Sie sich an Ingrid Scheffer wenden:

Ingrid Scheffer, Online-Redakteurin
Tel.: 030 25 93 59 – 52
E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de 

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Das Deutsche Institut für Menschenrechte

Das Deutsche Institut für Menschenrechte wurde auf einstimmigen Beschluss des Deutschen Bundestages vom 7. Dezember 2000 am 8. März 2001 als eingetragener Verein gegründet. Es ist als unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution entsprechend den "Pariser Prinzipien" der Vereinten Nationen von 1993 akkreditiert (A-Status). Das Institut trägt durch Information und Dokumentation, angewandte Forschung, Politikberatung, Fachgespräche, Konferenzen sowie Menschenrechtsbildung zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte bei. Die öffentlich zugängliche Bibliothek des Instituts bietet neuere Forschungsliteratur und Zeitschriften zum Thema Menschenrechte.

Das Institut bietet neben dieser Website folgende Websites:

www.institut-fuer-menschenrechte.de 
Die Haupt-Website informiert über die Arbeit des Instituts sowie über Menschenrechtsthemen und bietet eine einzigartige Sammlung deutschsprachiger Informationen zum internationalen Menschenrechtsschutz. Sie ist für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen zugänglich (weitgehend "barrierefrei"). Es gibt einen Bereich in Leichter Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Service-Angebote: Audio-Videobar mit rund 200 Interviews, redaktionellen Beiträgen und Veranstaltungs-Mitschnitten sowie seit Juli 2012 auch Gebärdensprachfilmen; kostenloser, monatlicher E-Mail-Newsletter; kostenloses Pressemitteilungen-Abo und Publikationen-Abo der Monitoring-Stelle; derzeit 230 bestellbare oder kostenlos herunterladbare Instituts-Publikationen;  Online-Katalog der Bibliothek mit Verzeichnis der Medien in Leichter Sprache; Veranstaltungskalender; Live-Übertragung ausgewählter Veranstaltungen mit Chatmöglichkeit.

www.ich-kenne-meine-rechte.de
Diese Website informiert barrierefrei, komplett in Leichter Sprache und leicht bedienbar über die UN-Behindertenrechtskonvention. Das Angebot ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Lernschwierigkeiten zugeschnitten und wurde 2010 mit einer Silbernen BIENE prämiert, der wichtigsten Auszeichnung für barrierefreie Websites im deutschsprachigen Raum.

www.inklusion-als-menschenrecht.de
"Inklusion als Menschenrecht" bietet eine einzigartige Sammlung an Informationen, Spielen und pädagogischen Methoden zu den Themen Inklusion, Behinderung und Menschenrechte. Zielgruppen sind insbesondere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der politisch-historischen Bildung sowie der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit mit jungen Menschen ab 16 Jahren.

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Übersicht Verbandsrechte in sieben Sprachen

Logo DGS - Deutsche Gebärdensprache

Kontakt

Ingrid Scheffer
Online-Redakteurin
Tel.: 030 25 93 59 - 52
E-Mail: scheffer@institut-fuer-menschenrechte.de  

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